Im Podcast "börse@home" der Deutschen Börse diskutiert Edda Vogt mit Gast Anton Gneupel über Covered-Call-Strategien. Diese bieten Anlegerinnen und Anlegern die Möglichkeit, regelmäßige Erträge aus ihrem Depot zu erzielen. Gneupel erklärt, warum diese Strategie durch neue ETFs und ETPs inzwischen auch in Deutschland leicht zugänglich ist. Das Prinzip: Aktien oder ETFs halten und darauf Call-Optionen verkaufen. "Wir verdienen die Prämie in allen drei Marktszenarien", beschreibt Gneupel den entscheidenden Vorteil. Dafür verzichtet man auf einen Teil möglicher Kursgewinne in starken Börsenphasen. "Im Aufwärtsmarkt verpassen wir einen Teil des Kursanstiegs", fasst er den wichtigsten Nachteil zusammen. Gneupel erläutert außerdem, für welche Anleger sich Covered Calls eignen, welche Bedeutung Marktphase und Volatilität haben und welche Unterschiede zwischen breit gestreuten Indizes und Einzelaktien bestehen. Gleichzeitig macht er deutlich, dass Covered Calls keine sichere Geldanlage sind und sich vor allem für Anlegerinnen und Anleger eignen, die regelmäßige Erträge höher gewichten als maximale Kursgewinne.
Fazit: Covered Calls tauschen einen Teil der Kurschancen gegen regelmäßige Erträge.