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Uwe Eilers sieht die Aktienmärkte trotz vieler Krisen erstaunlich stabil. Entscheidend bleibt für ihn der Ölpreis. Steigende Energiekosten treiben Inflation, Warenpreise und Produktionskosten. Dann könnten die Notenbanken erneut die Zinsen erhöhen. Langfristige Renditen liegen bereits nahe ihren Höchstständen. Teure Finanzierungen belasten Unternehmen, Konjunktur und Aktienmärkte. Donald Trump steckt laut Eilers im Nahostkonflikt fest. "Trump befindet sich in einer Zwickmühle." Ein Rückzug ohne Ergebnis wäre ebenso fatal wie eine Fortsetzung. Bei der EZB zählt für Eilers der Gesamtkurs stärker als Christine Lagarde. Im September erwartet er weitere Signale für eine straffe Geldpolitik. Tesla enttäuscht ihn mit negativem Cashflow und hohen Investitionen. "Die Tesla-Aktie dürfte nur ein Zehntel des heutigen Wertes wert sein." Alphabet beurteilt er weniger hart: "Die Zahlen von Alphabet waren okay." IBM könnte von extern eingeführten KI-Systemen profitieren. Frankfurter Vermögen hält dennoch die Aktienquote niedrig. "Wir bleiben sehr vorsichtig."