Themenhighlight
q.beyond spürt den Druck im Mittelstand und beseitigt eigene Vertriebsschwächen. Der Umsatz sinkt im zweiten Quartal von 44 auf 43 Mio. Euro. Das Ergebnis geht zurück und der und Free-Cash-Flow ist negativ. CEO Thies Rixen reagiert mit einem neuen Vertriebskonzept und investiert zugleich in KI-Transformation. Der Service-Desk wechselt nach Rumänien und arbeitet KI-gestützt. "Wir haben im ersten Halbjahr 10 % der Kapazität automatisiert." Rixen setzt auf ein Hybridmodell aus Mensch und Technologie. "Wir gehen von mindestens 5 % Kosteneffizienz pro Jahr aus." Die Transformation kostet 2026 etwa 5 bis 6 Mio. Euro. Hauptsächlich entstehen Abfindungskosten für wegfallende Stellen. "Diese Investition spart uns nächstes Jahr 7 Mio. Euro Personalkosten." Gleichzeitig plant q.beyond einen Aktienrückkauf. Nach Ablauf der Einspruchsfrist will das Unternehmen Ende August starten. Bis zu 2,5 Mio. eigene Aktien stehen zum Rückkauf. Rixen sieht darin die beste Kapitalallokation. "q.beyond ist am Markt günstig bewertet." Aus den genannten Gründen setzt q.beyond im laufenden Jahr die Ergebnissteigerungen nicht fort. Esr ab 2027 sollen niedrigere Kosten den Wachstumspfad wieder stützen.
Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| 513700 | q.beyond AG | DE0005137004 |