Themenhighlight
"Börsen erklimmen die neuen Kurse an einer Mauer der Angst. Die Kurse steigen, aber es fehlt die Euphorie." Wolfgang Juds von der Credo Vermögensmanagement GmbH verdeutlicht, dass die aktuellen DAX-Zahlen nicht unbedingt die Stärke der deutschen Wirtschaft widerspiegeln, da hauptsächlich Sektoren profitieren, die von staatlichen Konjunktur- und Aufrüstungspaketen profitieren, wie etwa die Rüstungsindustrie und Banken. "Und der Goldpreis ist ein Ausdruck der Sorge vieler Anleger und Zentralbanken." Ein Kompass ist vonnöten in Zeiten eines sich ankündigenden neuen Kalten Krieges - wenn auch ein anderer, als ihn Scott und Amundsen auf ihrer Kälteexpedition im antarktischen Sommer von 1911/12 hatten. Das (realistische) Ziel immer im Auge behalten und besser auf altbewährte Taktiken setzen, rät Juds. "Lieber dankbar als getrieben sein."