Die Erleichterung vom Freitag ist schon wieder verpufft: Die Hoffnung auf eine Öffnung der Straße von Hormuz hat sich nicht bestätigt. Die Unsicherheit im Nahen Osten ist damit voll an die Börsen zurückgekehrt. Der DAX verlor 1,2 % auf 24.418 Punkte, auch der EuroStoxx50 gab um 1,3 % auf 5.977 Zähler nach. Unter Druck standen vor allem energieintensive und konjunkturabhängige Branchen wie Industrie, Transport und Technologie. Gesucht waren dagegen defensive Versorger und mögliche Profiteure knapper Energie: RWE stiegen um 2,6 %, E.ON um 0,5 %, Verbio um 2,4 %. In den Firmenmeldungen geht es um den Übernahmedruck von UniCredit auf die Commerzbank, einen 7-Mrd.-USD-Deal von Eli Lilly, 150 Mio. Pfund für KI-Investitionen von Boehringer Ingelheim in London, Drohnenboote von Rheinmetall und den Personalaufbau bei Hensoldt. Börsenweisheit des Tages von George Soros: "Ich bin nicht besser als der nächste Trader, nur schneller darin, meine Fehler einzugestehen und zur nächsten Chance überzugehen."
Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| 846900 | DAX PERFORMANCE-INDEX | DE0008469008 | |
| 723610 | SIEMENS AG | DE0007236101 | |
| 703000 | RHEINMETALL AG | DE0007030009 | |
| 967740 | Brent Crude Oel | XC0009677409 | |
| CBK100 | COMMERZBANK AG | DE000CBK1001 | |
| 858560 | Eli Lilly | US5324571083 | |
| 703712 | RWE AG | DE0007037129 |