Marktbericht
Der Iran-Krieg sorgte zum Wochenstart für Nervosität an den Märkten. Der DAX fiel am Vormittag zeitweise bis auf 24.427 Punkte, konnte einen Großteil der Verluste aber wieder aufholen. Zum Handelsschluss stand ein Minus von 0,6 % bei 24.616 Punkten. Der MDAX verlor 0,7 % auf rund 31.500 Punkte. Deutlich robuster zeigte sich der EuroStoxx50 mit einem Plus von 0,3 % auf 6.082 Punkte. Viele Anleger hatten nach der Eskalation im Nahen Osten stärkere Verluste erwartet. Neue Sorgen bereitet dagegen der überraschend starke US-Arbeitsmarkt. Er dämpft die Hoffnungen auf Zinssenkungen und erhöht den Druck auf hoch bewertete Wachstums- und Technologiewerte. Airbus verlor nach Berichten über mögliche Lieferverzögerungen 1,2 %. Lufthansa gab 1,9 % nach. BASF gehörte mit minus 4,2 % zu den schwächsten DAX-Werten. Auch Evonik und Brenntag standen unter Druck. Im Podcast analysiert VP-Bank-Chefvolkswirt Tom Gitzel die wichtigsten volkswirtschaftlichen Risiken. Vermögensverwalter Uwe Eilers kritisiert die extremen Bewertungen im KI-Sektor und warnt vor Übertreibungen.
Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| 846900 | DAX PERFORMANCE-INDEX | DE0008469008 | |
| 846741 | MDAX PERFORMANCE-INDEX | DE0008467416 | |
| 969420 | DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE | US2605661048 | |
| 967740 | Brent Crude Oel | XC0009677409 | |
| 823212 | DEUTSCHE LUFTHANSA AG | DE0008232125 | |
| 938914 | AIRBUS GROUP | NL0000235190 | |
| BASF11 | BASF SE | DE000BASF111 |